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Ausstellung mit Fotos heimischer Vögel von Horst Schäfer bis zum Ende der Vogelparksaison zu sehen

Dienstag, den 26. Oktober 2010 um 10:39 Uhr

altSeit dem 26. September, dem diesjährigen Zootag, zeigt der Vogelpark in Herborn-Uckersdorf im Ausstellungsraum seines Eingangsgebäudes sehenswerte Fotos des Edinger Naturfreundes Horst Schäfer. Insbesondere für die Liebhaber der heimischen Vogelwelt bietet diese Ausstellung zahlreiche sehenswerte Motive, etwa des Eisvogels, der Wasseramsel, des Kiebitz, des Habichts, des Rotmilans, verschiedener Spechtarten, des Neuntöters, des Kernbeißers, des Rotkehlchens oder auch des winzigen Zaunkönigs. Sämtliche Fotos sind im Umkreis von 6 Kilometern um Edingen entstanden und dokumentieren im Internationalen Jahr der Biodiversität 2010 eindrucksvoll die glücklicherweise in unserer landschaftlich so reizvollen Region noch vorhandene biologische Vielfalt.

Wie Vogelparkleiter Wolfgang Rades betont, ist es dem Vogelparkteam ein besonderes Anliegen, durch Sensibilisierung der Besucher des Herborner Naturerlebniszentrums für die Schönheit gerade auch der heimischen Tierwelt zur Bewahrung dieser biologischen Schätze beizutragen. Rades: „Spätestens seit der aktuellen Weltartenschutzkonferenz im japanischen Nagoja sollten wir uns doch endlich alle bewusst sein, wie wichtig die Bewahrung der biologischen Vielfalt auch für das Überleben der Spezies Mensch ist! Wir alle sollten uns ein wenig an der vorbildlichen Sensibilität und Geduld orientieren, mit der Horst Schäfer seine sehenswerten Aufnahmen der heimischen Vogelwelt gelungen sind.“

Die Ausstellung wird bis zum Ende der diesjährigen Vogelparksaison und somit bis zum Einbruch dauerhaft harter winterlicher Witterung mit Eis und Schnee in Herborn-Uckersdorf zu sehen sein. Der Vogelpark Herborn ist aktuell täglich von 9.30 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Nach Umstellung der Uhren auf Winterzeit ab dem 31. Oktober endet die Öffnungszeit mit Einbruch der Dunkelheit. Letzter Einlass ist eine Stunde zuvor.

Auch, um seinen Publikumslieblingen um Molukkenkakadu „Coco“ und Co. bis zum Wintereinbruch noch möglichst viel Abwechslung durch die Besuche von großen und kleinen Tierfreunden zu gönnen, hofft das Vogelparkteam, dass der harte Winter noch möglichst lange auf sich warten lässt.

(c) Foto: Horst Schäfer

 

Der Vogelpark Herborn sammelt ausgediente Mobiltelefone zugunsten der Gorillaschutzarbeit von Grzimeks Zoologischer Gesellschaft Frankfurt

Montag, den 18. Oktober 2010 um 07:04 Uhr

altTrotz ungemütlicher Witterung stießen die Sonderführungen von Vogelparkleiter Wolfgang Rades zur „Rolle des Vogelparks und der Zoologischen Gärten für die Erhaltung der Biodiversität“ am letzten Sonntag auf eine positive Resonanz. Aufgrund der Vorankündigung im Hessentipp des HR-Fernsehens waren einige interessierte Naturfreunde gar eigens aus Südhessen in das Herborner Naturerlebniszentrum gekommen.

Dabei war es dem Herborner Biologen im von den Vereinten Nationen zum „internationalen Jahr der Biodiversität“ ausgerufenen Jahr 2010 ein besonderes Anliegen, die Besucher, darunter auch zahlreiche kleine Gäste, mit Hilfe der im Vogelpark gezeigten etwa 300 Tiere in 75 Arten für die Faszination der Natur zu begeistern und unaufdringlich Werbung sowohl für den Park als auch für die kooperierenden  Naturschutzverbände zu machen. Rades: „Das Leitmotiv lautet: Biodiversität ist biologische Vielfalt. Biologische Vielfalt ist die Grundlage des Lebens – UNSERES Lebens!“

In diesem Zusammenhang ruft das Vogelparkteam die Freunde des Herborner Naturerlebniszentrums dazu auf, ausgediente Mobiltelefone zugunsten der Gorillaschutzarbeit von Grzimeks Zoologischer Gesellschaft Frankfurt im Vogelpark abzugeben.

Rades erläutert: „Handys enthalten wie auch Laptops oder Flachbildschirme das hitzebeständige Metall Tantal. Dies wird aus dem Erz Coltan gewonnen. Der illegale Abbau solcher Bodenschätze ist zum Motor der kriegerischen Konflikte und der Zerstörung der Natur im tropischen Afrika, so auch in den verbliebenen Lebensräumen der letzten Gorillas sowie zahlreicher weiterer bedrohter Arten, geworden!“ Die Gewinnung recycelten Tantals aus altem Elektroschrott mache solchen Raubbau überflüssig.

Zudem erhält die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, die durch das vorbildliche Engagement von Bernhard Grzimek vor einem halben Jahrhundert zu einer renommierten international tätigen Naturschutzorganisation wurde, für jedes recycelte Handy einen Geldbetrag, der unmittelbar dem Gorillaschutz zugute kommt. Das Vogelparkteam sammelt deswegen ausgediente Handys und leitet sie an die ZGF weiter.

(c) Foto: Koch

 

Der Vogelpark Herborn informiert am Sonntag in zwei Sonderführungen über die aktuelle Rolle Zoologischer Gärten bei der Bewahrung der biologischen Vielfalt

Montag, den 11. Oktober 2010 um 07:06 Uhr

altWir schreiben 2010 das internationale Jahr der Biodiversität. Dennoch ist dieser Begriff vielen Menschen immer noch nicht bekannt. Dies ist nicht zuletzt unter dem Aspekt, dass eine Bewahrung der natürlichen Schätze unseres Planeten auch von existenzieller Bedeutung für die Menschheit ist, von nicht zu vernachlässigender Bedeutung!

Darauf macht Herborns Vogelparkleiter Wolfgang Rades aufmerksam. Um dieser  Naturentfremdung wenigstens ein wenig zu begegnen, bietet der Tiergartenbiologe und Tierökologe am Sonntag, den 17. Oktober um  11.30 und 15.00 Uhr  zwei Sonderführungen zum Thema „Die Rolle der Zoos für die Erhaltung der biologischen Vielfalt“ an.

Gemäß der Welt – Zoo – Naturschutzstrategie ist es eine der wichtigsten Aufgaben Zoologischer Gärten, die Attraktivität der zur Erbauung der Parkbesucher in Menschenobhut gepflegten Tiere als Sympathieträger und Botschafter für die Bedürfnisse ihrer in der Natur lebenden Artgenossen zur verstärkten Naturschutzsensibilisierung der Bevölkerung zu nutzen.

Wolfgang Rades möchte bei diesen beiden sonntäglichen Führungen angesichts der im Vogelpark gezeigten  Tiere erläutern, welchen Beitrag Herborns Tierpark, aber auch die anderen weltweit kooperierenden Zoologischen Gärten für den Naturschutz als Schutz auch der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen leisten.

Getreu der Philosophie des Vogelparks als Naturerlebniszentrum soll natürlich auch an diesem Sonntag die diesbezügliche Aufklärung nicht allzu sehr mit erhobenem Zeigefinger erfolgen. Denn bekanntlich möchte das Vogelparkteam die Besucher vielmehr für die Schönheit der Natur und unserer Mitgeschöpfe begeistern. Und natürlich wird Rades über die in diesem Jahr, noch dazu „unter besonderen Umständen“, gleich dreifach geglückte Flamingonachzucht ebenso informieren wie – augenzwinkernd - über den Umstand, dass die aus vier „Männchen“ bestehende Gruppe der ebenso seltenen wie niedlichen südamerikanischen Lisztäffchen doch tatsächlich vor zehn Monaten ein Zwillingspärchen zur Welt brachte.

Der in einer herrlichen Mittelgebirgslandschaft mit derzeit besonders schöner Indian Summer – Atmosphäre im Herborner Stadtteil Uckersdorf gelegene Vogelpark ist noch zumindest bis Mitte November, bei geeigneter Witterung auch noch länger, täglich von 9.30 Uhr bis 19.00 Uhr, bzw. ab Ende Oktober bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Letzter Einlass ist um 18.00 Uhr bzw. mit Eintreten der Winterzeit eine Stunde vor Einbruch der Dunkelheit.

Wie Parkleiter Wolfgang Rades betont, tragen die Vogelparkbesucher durch Lösen ihrer Eintrittskarten wesentlich zum Engagement des Parks als gemeinnütziges Naturerlebnis- und Naturschutzzentrum sowie als außerschulischer Lernort bei. 

 

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