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Vogelpark Herborn bedankt sich am Samstag bei seinen Tierpaten Sonderführung für die Freunde und Förderer des Herborner Naturerlebniszentrums

Mittwoch, den 06. Oktober 2010 um 13:39 Uhr

altEndlich ist er da, der Altweibersommer! Sehnlichst erwartetet wird er von zahlreichen Tiergärten, die bislang aufgrund der zumeist extrem ungünstigen Witterung ausgerechnet in diesem von den Vereinten Nationen  zum internationalen Jahr 2010 für den Erhalt der biologischen Vielfalt proklamierten Jahr einen spürbaren Besucherrückgang verzeichnen müssen. Dazu zählt – leider - auch der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf.

Wie Vogelparkleiter Wolfgang Rades betont, ist deswegen gerade jetzt die Unterstützung des gemeinnützigen Engagements des weit über den mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis hinaus beliebten Herborner Naturerlebniszentrums durch die ehrenamtlich aktiven Vereinsmitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Förderverein Herborn-Uckersdorf e.V. von ganz besonderer Bedeutung. So kann hier nahezu jedes Wochenende dank engagierter Vereinsmitglieder durch ehrenamtliche Kassendienste abgedeckt werden.

Rades: „Darüber hinaus sind wir aktuell besonders froh, von einer wachsenden Zahl von Natur- und Tierfreunden berichten zu können, die das naturerlebnispädagogische und das Naturschutzengagement des Vogelparkteams durch die Übernahme einer Tierpatenschaft, die einen Teil der Pflege- und auch tiermedizinischen Kosten der Patentiere abdeckt, fördern!“ Herborns Vogelpark bedankt sich derzeit bei gleich 58 Tierpaten.

Darunter sind auch einige Tierfreunde und Vogelschutzgruppen, die mit ihrer Patenschaft unmittelbar die Pflegestation im Vogelpark für verunglückte Greifvögel, Eulen, Reiher und Störche sowie weitere besonders seltene Vögel unterstützen. Just in diesem Jahr kümmert sich das Vogelparkteam, mit bislang schon 33 Vögeln aus 12 Arten um so viele zumeist durch menschliches Verschulden zu Schaden gekommene Wildvögel, wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Darunter sind in diesem Jahr neben häufigeren Arten wie Graureiher, Mäusebussard, Turmfalke oder Waldkauz auch Raritäten wie Uhu, Eisvogel, Wespenbussard und Weißstorch, die in Herborns Naturerlebniszentrum sozusagen ihre zweite Chance bekommen. Ziel dieser Arbeit ist die Wiederauswilderung der Tiere.

Vogelparkleiter Wolfgang Rades hebt das große Engagement des Vogelparkteams von den Tierpflegern bis zu Tierärztin Annette Gauly auch bei der Umsetzung dieser Arten- und Tierschutzarbeit  hervor, nicht ohne bedauernd feststellen zu müssen, dass der Vogelpark für diese aufwendige Arten- und Tierschutzarbeit keinerlei Zuschüsse des Landes bekommt.

Als ehemaliger Leiter des niedersächsischen NABU-Artenschutzzentrums Leiferde weiß der Biologe sehr gut, dass das außerhalb Hessens anders ist. Rades: „Umso willkommener ist die Unterstützung durch die Tierpaten für dieses freiwillige Engagement des Vogelparkteams!“

Aber auch die übrige tiergärtnerische Arbeit im Vogelpark inklusive der naturnahen Präsentation und Pflege der hier  gezeigten etwa 300 Tiere in 70 Arten sei bekanntlich  sehr aufwendig. Gestiegene Energiepreise und Futtermittelkosten machen auch vor dem Vogelpark Herborn nicht halt!

Wolfgang Rades: „Deswegen leuchtet sicherlich ein, dass Spenden zur Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit des beliebten Herborner Naturerlebniszentrums herzlich willkommen sind!“ Dementsprechend sind die Tierfreunde, die die tiergerechte Haltung und Pflege sowie die tiermedizinische Versorgung im Vogelpark durch die Übernahme einer Tierpatenschaft unterstützen möchten, von steigender Bedeutung.

Für  Jahresspenden von 50 EURO, zum Beispiel für einen Lachenden Hans, einen Hammerkopf, das Weißstorchprojekt oder für die Wildvogelpflegestation, 75 EURO für einen Balistar, einen Graupapagei oder eine Königspythonschlange, 130 EURO für eine Schneeeule, einen Bartkauz, einen Uhu oder ein Lisztäffchen und 250 EURO für einen Paradieskranich, einen  Rosa Flamingo oder eine der seltenen Rotbrust-Krontauben erhalten die Tierpaten eine steuerlich absetzbare Spendenquittung, eine Patenschaftsurkunde sowie eine Jahreskarte für das familienfreundliche Naturerlebniszentrum am Fuße des Westerwaldes.

Am Samstag, den 09. Oktober sagt das Vogelparkteam seinen Tierpaten Danke: 

Ab 14.00 Uhr haben alle Tierpaten die Gelegenheit, ihre "Schützlinge" bei einer Sonderführung hautnah zu erleben, und dabei Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen des Herborner Vogelparks zu bekommen.

Tierpfleger Andreas Trapp, Zoopädagogin Christin Trapp und Vogelparkleiter Wolfgang Rades beantworten gerne die Fragen der Tierpaten zur Pflege und Lebensweise "ihres" Patentieres oder auch zur vorgesehenen Parkerweiterung. Und natürlich lädt das Vogelparkteam seine Tierpaten am Samstagnachmittag  zu einer kostenlosen Tasse Kaffee und einer frisch gebackenen Waffel ins Gartencafé des Vogelparks ein. Als besonderer Höhepunkt ist zudem am frühen sowie am späten Nachmittag die Auswilderung einiger gesund gepflegter Schützlinge der Wildvogelpflegestation in Gegenwart der Tierpaten geplant.

Willkommene Gäste beim Tierpatentag sind natürlich auch Naturfreunde, die sich einmal unverbindlich über eine Tierpatenschaft informieren möchten. Dabei betont das Vogelparkteam, dass eine Tierpatenschaft für Natur- und Vogelparkfreunde, nicht zuletzt durch die attraktive Urkunde sowie den Erhalt einer Jahreskarte, auch ein besonders originelles Geschenk ist.

„Dies gilt beispielsweise zum Geburtstag, Firmenjubiläum, zum Eintritt in den Ruhestand oder auch zum nur noch 10 Wochen entfernten Weihnachtsfest“, erläutert Wolfgang Rades.

Übrigens ist jetzt zu Beginn der Herbstferien in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ein Besuch von Herborns Naturerlebniszentrum am Fuße des Westerwaldes und Rothaargebirges besonders attraktiv: Denn wegen der die gelungenen Einbettung des Vogelparks in die herrliche Landschaft des Naturparks Lahn-Dill-Berglands ist die durch die gegenwärtige Verfärbung des Laubs der herbstlichen Wälder aufkommende „Indian Summer“ – Atmosphäre hier besonders attraktiv zu erleben.

 

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Vogelpark Herborn und Museum Wilnsdorf kooperieren

Montag, den 27. September 2010 um 13:17 Uhr

altAnlässlich der Eröffnung der sehenswerten Ausstellung „Zoogeschichte(n). Wilde Tiere für Europa“ des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) weilte Herborns Vogelparkleiter Wolfgang Rades auf Einladung von Museumsleiterin Dr. Corinna Nauck am 24. September im Museum Wilnsdorf.

„Erstmals“, wie Rades, der zur Veranschaulichung der Bedeutung des Vogelparks als Brücke zwischen Mensch und Tier“ in Begleitung einer halbwüchsigen Königspython-schlange nach Wilnsdorf gekommen war, in seinem Grußwort gestand, „aber mit Sicherheit nicht zum letzten Mal!“

Denn: Nicht nur die in Zusammenarbeit des LWL mit dem Allwetterzoo Münster und dem Westfälischen Pferdemuseum Münster erstellte Ausstellung über die Geschichte und das gewandelte Selbstverständnis der Zoologischen Gärten, deren Besucherzahlen nach den Worten des 1. Beigeordneten der Gemeinde Wilnsdorf, Helmut Eich, die „der Theater und Museen deutlich in den Schatten stellen“, fand der Herborner Biologe sehenswert.

Rades: „Insgesamt sind auch die Dauerausstellungen des volks-, kulturgeschichtlichen und naturkundlichen Museums im weniger als 30 km von Herborn entfernten Wilnsdorf sehr attraktiv!“

Da sich bekanntlich der Vogelpark Herborn als Naturerlebniszentrum mit den hier gezeigten etwa 300 Tieren aus aller Welt in etwa 70 Arten, vom Ara bis zum Weißstorch und vom Bartkauz bis zum Lisztäffchen und als beliebtes Ausflugsziel nicht zuletzt auch für die Bewohner des nahen Siegerlandes sehen lassen kann, liegt es auf der Hand, dass Museumsdirektorin Dr. Corinna Nauck und Vogelparkleiter Wolfgang Rades jetzt eine engere Kooperation vereinbarten, die unter anderem dazu führen soll, dass jeder an seinem Platz für den anderen wirbt.

Das Museum Wilnsdorf ist dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ausstellung „Zoogeschichte(n)“ wird dort bis zum 21. November zu sehen sein. Informationen gibt es auch im Internet unter www.museum-wilnsdorf.de  sowie www.vogelpark-herborn.de. Der Vogelpark Herborn ist auch in diesem Jahr bis zum Eintritt dauerhafter harter Winterwitterung täglich von 9.30 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet.

(c) Foto: Koch

 

Sonntag ist Zootag im Vogelpark Herborn mit Informationen zum „Lebenselixier Wasser“, Pflanzenbörse, vogelkundlicher Fotoausstellung und einer Vogelnestausstellung

Dienstag, den 21. September 2010 um 08:51 Uhr

altAm kommenden Sonntag, 26. September, findet bundesweit der diesjährige Zootag statt, bei dem engagierte Zoologische Gärten im Sinne der Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie ihre Arbeit ebenso wie die Schönheit der Natur vorstellen und zudem über aktuelle ökologische Probleme informieren. Auch der Vogelpark in Herborn-Uckersdorf bietet seinen Freunden aus Mittelhessen, dem Westerwald, dem Siegerland und auch aus weiter entfernten Regionen an diesem Sonntag gleich mehrere Höhepunkte.

Ein Themenschwerpunkt wird die Bedeutung des Wassers als „Lebenselixier“ auf unserem blauen Planeten sein. Bekanntlich gilt: Ohne Wasser kein Leben! Dennoch gehen wir nur allzu oft nicht mit der nötigen Umsicht mit diesem unersetzlichen Rohstoff um. Und das, obwohl sich abzeichnet, dass das Süßwasser bedingt durch die Klimaerwärmung insbesondere in den tropischen und subtropischen Regionen noch wesentlich knapper als ohnehin derzeit bereits sein wird. Zu befürchten ist nicht nur, dass, auch verstärkt durch den Wassermangel, weltweit zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen aussterben werden, sondern auch Völkerwanderungen in die wasserreicheren Regionen der Erde und vermutlich sogar Kriege ausgelöst werden.

Am Zootag möchte das Team des Vogelparks in Herborn-Uckersdorf am Zootag im Rahmen der naturkundlichen Vogelpark-Reihe „Der Natur auf der Spur“ für einen effektiveren Schutz des Wassers sensibilisieren. Zoopädagogin Christin Trapp wird – getreu dem Vogelpark-Motto des „Lernens mit Herz, Kopf und Hand“  spielerisch und ohne „moralinsauren Zeigefinger“ im Rahmen der etwa einstündigen Führung „Mit dem Tierpfleger unterwegs“ um 11.30 und um 15.00 Uhr bei der Vorstellung und Fütterung verschiedener Tierarten schwerpunktmäßig auch deren besondere Abhängigkeit vom Wasser darstellen.

Vogelparkleiter Wolfgang Rades lädt um 12.30 Uhr zu einer etwa einstündigen Exkursion an den Ambach  ein, um mit Hilfe der dort vorgefundenen Kleinlebewesen eine biologische Gewässergütebestimmung durchzuführen.

Hochinteressant zu werden verspricht auch das Programm, dass der Abwasserverband Herbornseelbach als Kooperationspartner beim sonntäglichen Naturerlebnistag anbietet.

Abwassermeister Jochen Discher informiert bei Führungen über das Gelände der Kläranlage Herbornseelbach anschaulich über die aufwändigen Verfahren zur Klärung des Abwassers, das jeder von uns täglich produziert, und um dessen Verbleib wir uns nur allzu oft viel zu wenig Gedanken machen.

Die Besucher können sich am Sonntag bei den Führungen in Herbornseelbach um 14.00 Uhr (Treffpunkt Vogelpark-Parkplatz 13.45 Uhr) und um 16.15 Uhr (Treffpunkt Vogelpark- Parkplatz 16.00 Uhr) davon überzeugen, dass das dort das Abwasser mit großem technischen Aufwand effizient gereinigt wird, und folglich keine nachhaltigen Schädigungen des Flüsschens Aar und somit auch der Dill hervorruft.

Und natürlich kommen am Zootag auch die Vogel- und Pflanzenliebhaber auf ihre Kosten:

Gemeinsam mit den Freunden der Flora Herbornensis und dem Förderverein für Landschaft und Kultur des hessischen Westerwaldes  wird von 11.00 bis 16.00 Uhr eine Pflanzentauschbörse veranstaltet, die sicherlich bei den Gartenfreunden der Region auf reges Interesse stoßen wird. Denn wo sonst gibt es die Möglichkeit, in einem durch seine herrliche landschaftliche Lage und die große Naturnähe seiner Anlagen ausgezeichneten Tiergarten Stauden aus dem heimischen Garten gegen die „Schätzchen“ anderer Gartenliebhaber zu tauschen? Natürlich freut sich das Team um Gartenbautechniker Dirk Behnert auch über Pflanzenspenden, die zur weiteren Verschönerung der Beete des Herborner Naturerlebniszentrums beitragen. Vogelparkbesucher, die selbst nichts zum Tauschen haben, können bei der Pflanzentauschbörse selbstverständlich auch Pflanzen gegen einen kleinen Unkostenbeitrag erstehen.

Vogelkundliche Höhepunkte bieten darüber hinaus eine kleine Ausstellung des Bickener Vogelkundlers Claus-Peter Schäfer über die Nester der heimischen Vögel, die nur am sonntäglichen Zootag selbst zu sehen sein wird, sowie die bis zum Saisonende im Spätherbst im Wintergarten des Eingangsgebäudes ausgestellten Fotos „Heimische Vögel rund um Edingen“ des Edinger Fotografen Horst Schäfer.

Der Vogelpark Herborn ist auch am Sonntag von 9.30 bis 19.00 Uhr geöffnet.

Die Tageseintrittskarten für € 5,00 (Erwachsene),  € 2.00 (Kinder) und € 12,00 (Familien) behalten nach zwischenzeitlichem Verlassen des Parkgeländes, etwa, um an der Fließgewässeruntersuchung des Ambachs oder den Führungen über das Gelände der Kläranlage in Herbornseelbach teilzunehmen, ganztägig ihre Gültigkeit.

(c) Foto: Wolfgang Rades

 

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