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Naturerlebnistag „Auf den Spuren der seltenen Wildkatze“ mit dem BUND-Ortsverein Herborn

Donnerstag, den 17. Juni 2010 um 09:50 Uhr

altBekanntlich engagiert sich der Vogelpark in Herborn-Uckersdorf im Sinne der Welt-Zoo- und Aquarium-Naturschutzstrategie als Naturerlebniszentrum in Kooperation mit den Naturschutzverbänden vielfach für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Neben der  Schönheit der Vogelwelt stehen im Sinne des ganzheitlichen Naturschutzes auch Insekten, Kriechtiere, Lurche,  Fische und natürlich Säugetiere im Mittelpunkt des Engagements des Vogelparkteams. Dabei spielen insbesondere charismatische Flaggschiffarten des Naturschutzes, die im Vogelpark gepflegt werden,  wie Weißstorch und Uhu, Laubfrosch und Ringelnatter oder die possierlichen kolumbianischen Lisztäffchen, eine große Rolle.

Darüber hinaus engagiert sich das Vogelparkteam auch für andere seltene, derzeit nicht im Herborner Tiergarten gepflegte Arten, darunter auch für das heimliche Haselhuhn oder den seit wenigen Jahren in Mittelhessen sowie im Rothaargebirge wieder nachgewiesenen Luchs (www.luchs-in-hessen.de).

Mit der Europäischen Wildkatze steht am kommenden Sonntag, den 20.Juni, von 11.00 bis 17.00 Uhr, eine weitere bei uns sehr selten gewordene einheimische Katzenart  im Fokus eines in Zusammenarbeit mit dem BUND- Ortsverein Herborn durchgeführten Naturerlebnistags für Familien, Kinder und Junggebliebene. Das Team des BUND Herborn um Helmut Echternacht bietet mit Unterstützung der Herborner Zoopädagogin Christin Dederich und  der Tiermedizinstudentin Rebecca Schwehn verschiedene Informationen und Naturerlebnisspiele aus dem Leben des eindrucksvollen Verwandten unserer Hauskatzen an. Passend dazu wird mit Unterstützung des Vogelparkvereins auch Kinderschminken angeboten.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) setzt sich mit seinem Projekt „Ein Rettungsnetz für die Wildkatze“ bundesweit für den Schutz der durch die Ausräumung der Landschaft sowie die Zerschneidung der Lebensräume durch Verkehrswege besonders gefährdeten Wildkatze ein (www.bund.net).

Hierzu gehört auch der Nachweis dieses heimlichen „Waldtigers“ durch das Ausbringen von baldriangetränkten Lockstöcken, an denen sich liebeshungrige Wildkatzenkater während der Brunstzeit mit Vorliebe reiben und somit ihre Haare für einen genetischen Nachweis hinterlassen.  Die so ermittelten Daten sollen dazu beitragen, bundesweit ein Netz von grünen Korridoren und Grünbrücken über Straßen zu schaffen, um den verbliebenen Wildkatzen eine Ausbreitung in geeignete Lebensräume zu ermöglichen.
 

 

Traditioneller Storchentag im Vogelpark Herborn: Neun Jungstörche erhalten ihren ringförmigen Personalausweis

Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 15:05 Uhr

Weissstorch - Foto: KochZu den beliebtesten Aktionstagen des Herborner Vogelparks gehört alljährlich der Storchentag als Höhepunkt der Storchensaison, an dem die jungen Weißstörche beringt werden.

Am kommenden Sonntag, den 13. Juni, ist es wieder soweit: Um 11.30 und
13.30 Uhr werden in diesem Jahr gleich neun junge Weißstörche vor den Augen der Vogelparkbesucher aus ihren Nestern geholt, um vom Storchenexperten Richard Mohr aus Oberursel ihre Ringe angelegt zu bekommen. Die Vogelparkbesucher können die Storchennestlinge zu diesen Zeiten aus nächster Nähe beobachten und fotografieren.

Es ist schon ein ganz besonderer Moment im noch jungen Leben der kleinen Weißstörche, wenn der Beauftragte der Vogelwarte Helgoland den  etwa fünf bis sechs Wochen alten Storchenjungen ihren Ring als das individuelle Erkennungszeichen der Vogelwarte anlegt und die Vögel dadurch sozusagen ihren „Personalausweis“ erhalten.

Natürlich informiert Richard Mohr zusammen mit Parkleiter Wolfgang Rades auch über das Storchenprojekt des Vogelparks und über den zuletzt erfreulichen Aufwärtstrend des Bestandes der frei lebenden hessischen Weißstörche, die seit dem Vorjahr auch wieder in den Lahnauen bei Atzbach brüten.

Um 15.00 Uhr besteht zudem die Gelegenheit zur Teilnahme an einer Sonderführung mit Wolfgang Rades zum Thema Storchen- und Feuchtgebietsschutz, in deren Blickpunkt in diesem Jahr die Frösche und Ringelnattern als Mitbewohner der heimischen Feuchtgebiete stehen. Darüber hinaus gibt der Diplom-Biologe einen Einblick in das Leben der tropischen Verwandten von Meister Adebar, den Abdimstörchen, Hammerköpfen und Ibissen.

Der Vogelpark Herborn ist täglich von 9.30 bis 19.00 Uhr (Einlass bis 18.00 Uhr) geöffnet.

 

Foto: Koch
Der Eintrittspreis beträgt € 5,00 für Erwachsene, € 2,00 für Kinder, € 4,00 für Ermäßigte und € 12,00 für Familien. Hunde dürfen angeleint mit in den Park.
 

 

Der Kormoran und andere Viechereien - Naturerlebnistag für Familien zum Vogel des Jahres im Vogelpark

Dienstag, den 01. Juni 2010 um 11:15 Uhr

Einen weiteren Höhepunkt für Familien, Kinder und Junggebliebene bietet der Vogelpark Herborn
am kommenden Sonntag, den 6. Juni: In Kooperation mit  dem NABU Hessen stellt Zoopädagogin Christin Dederich beim Naturerlebnistag „Der Kormoran – Vogel des Jahres – und andere Viechereien“ den diesjährigen Vogel des Jahres von 11.00 bis 17.00 Uhr in einigen Naturerfahrungsspielen an. Dabei wird die Biologin neben dem oftmals zu Unrecht verrufenen Kormoran auch die übrigen Vögel des Jahres dieser Dekade und ihren Lebensraum in den Blickpunkt stellen.  

Über aktuelle Ereignisse in Herborns familienfreundlichem Vogelpark, wie das Familienleben der Störche oder das aktuelle Brutgeschehen bei den Flamingos und dem Lachenden Hans, berichtet darüber hinaus Tierpfleger Andreas Trapp im Rahmen der um 11.30 Uhr und 15.00 angebotenen Führung „Mit dem Tierpfleger unterwegs“.

Bildnachweis: NABU

 

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