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Der Natur auf der Spur: Wildhüterausbildung für Kinder im Vogelpark Herborn-Uckersdorf

Montag, den 22. August 2011 um 16:14 Uhr

altEs ist immer wieder eine Herausforderung Kindern die Natur „schmackhaft“ zu machen. Eine spannende Möglichkeit dafür bietet jetzt der Vogel- und Naturschutztierpark in Herborn-Uckersdorf. Hier können Kinder zwischen 8-14 Jahren am Sonntag, den 11.09.2011 eine Ausbildung zum Wildhüter machen. (weitere Informationen dazu erhalten Sie hier!)

Klingt spannend, ist es auch! Die Kinder haben nicht nur die Möglichkeit Tierspuren oder Tiergeräusche zu lesen und zu deuten, nein, auch Kenntnisse in der Pflanzenwelt werden vermittelt. Was ein richtiger Wildhüter sein will, der muss zudem auch Felle oder Eier zuordnen können und knifflige Fragebögen beantworten.

Die Aktion wird in 2 Etappen angeboten, der erste Durchlauf erfolgt am Vormittag zwischen 10-12 Uhr. Aber auch nachmittags können sich Kinder zwischen 14-16 Uhr ausbilden lassen. Gegen einen kleinen Obulus von 2 Euro (ohne Eintritt) seid Ihr dabei. Die ausgebildeten Wildhüter erhalten zum Abschluss natürlich eine Urkunde.

Also, wenn Ihr anerkannte Wildhüter werden möchtet, meldet Euch im Vogelpark Herborn an unter: 02772/ 42522 oder schreibt eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Doch auch für alle anderen Kinder lohnt es sich an diesem Sonntag, im Vogel- und Naturschutztierpark Herborn vorbeizuschauen. Denn von 11-13 Uhr sowie von 15-17 Uhr könnt Ihr Euch in den schönsten Farben schminken lassen.

Und natürlich warten mit bunten Papageien, klappernden Störchen, possierlichen Lisztäffchen, wachsamen Erdmännchen, faszinierenden Schlangen und vielen anderen mehr als 300 Tiere aus aller Welt in über 70 Arten auf Euch.

(c) Vogelpark Herborn

 

Nachwuchs bei den Schnee-Eulen im Vogel- und Naturschutztierpark Herborn

Montag, den 18. Juli 2011 um 07:11 Uhr

altSeit kurzem läuft in den Kinos der von der riesigen Harry Potter – „Gemeinde“ mit  großer Spannung erwartete letzte Teil der Harry-Potter-Verfilmung. Bekanntlich spielt in den Harry- Potter- Folgen die Schneeeule „Hedwig“ als Botenvogel des Zaubererschülers Harry Potter eine wichtige Rolle.

Deswegen passt es ganz gut, dass im Vogel- und Naturschutztierpark Herborn pünktlich zum Kinostart der jüngsten Harry-Potter-Folge drei Jungtiere der Schneeeulen „Hedwig“ und „Merlin“ ihr Nest verlassen haben und jetzt gut zu sehen sind. Zwar sehen die Ende Juni geschlüpften Eulenküken derzeit eher aus wie ein geplatztes Daunenkissen, aber den Schnabel, in dem sie bei Harry Potter in Hogwarts später die Zauberpost überbringen sollen, können sie schon jetzt nicht voll genug bekommen. Jedenfalls haben „Hedwig“ und „Merlin“ alle Schnäbel voll zu tun, ihren Nachwuchs satt zu bekommen.

Beim Schlupf wiegt ein Schnee-Eulen-Küken weniger als 50 Gramm. Aber innerhalb von acht Wochen verwandelt sich der graue Federball dann in eine stattliche, weiße Eule mit charakteristischen grauen Querbändern an Rücken und Bauch. Während die Weibchen ihr ganzes Leben lang schwarz-weiß gemustert bleiben, wird das Gefieder der Männchen umso weißer, je älter die Tiere sind.

In der Schneeeulen-Partnerschaft wird beim Brutgeschäft die Arbeitsteilung groß geschrieben.
Das Eulenweibchen bebrütet und beschützt das Nest ca. 35 Tage, während das Männchen für ausreichend Futter sorgt. Ungefähr zwei Monate lang füttern die Eltern ihren Nachwuchs. Wobei die jungen Schneeeulen, wie alle Eulen, als sogenannte „Ästlinge“ nach etwa 18 Tagen ihr Nest erstmals verlassen.

Im Alter von acht bis neun Wochen können die jungen Schneeeulen fliegen. Kurz danach heißt es dann Abschied nehmen, die Jungtiere sind flügge und fliegen ihre eigenen Wege. Anders als in der Natur, wo zahlreiche junge Schneeeulen nach dem Selbständigwerden sterben, haben die drei Herborner Jungeulen gute Überlebenschancen. Da der kurze arktische Sommer den jungen Schneeeulen nur wenig Zeit lässt, die überlebenswichtige Jagderfahrung zu sammeln, sterben in der Natur viele Jungtiere. Dennoch gilt der Bestand derzeit als ungefährdet, auch wenn zahlreiche Schneeeulen dem zunehmenden LKW-Verkehr besonders in Alaska und Kanada zum Opfer fallen.

Allerdings wird aus Skandinavien ein leicht abnehmender Trend bei den Bestandszahlen der Schneeeulen beobachtet, der möglicherweise mit der Klimaerwärmung sowie zunehmenden Störungen durch menschliche Aktivitäten zusammenhängt. Da hilft den Schneeeulen ihr Kultstatus, den sie zweifellos durch Harry Potter bekommen haben, leider wenig.

(c) Foto: Vogelpark Herborn
 

 

Reduzierter Jahreskartenverkauf für die zweite Hälfte der Vogelparksaison 2011

Donnerstag, den 14. Juli 2011 um 07:22 Uhr

altMit der erwartet positiven Resonanz wurden die  südafrikanischen Erdmännchen, die seit dem Beginn der Sommerferien in Hessen und Rheinland-Pfalz den Vogelpark Herborn neben weiteren mehr als 300 Tieren aus etwa 80 Arten beleben, von den Parkbesuchern aufgenommen. - Kein Wunder, sind die drei doch zweifellos besonders possierliche Sympathieträger. „Snoopy“, „Stevie“ und „Jack“  bewohnen einen großzügigen, etwa 70 qm großen Kalahari-Ausschnitt und haben eine besonders wichtige Aufgabe im umweltpädagogischen Konzept des Herborner Naturerlebniszentrums. Zoopädagogin Christin Trapp: „Unsere Erdmännchen sollen als Angehörige der Familie der Schleichkatzen dazu beitragen, unsere Besucher darüber zu informieren, wie wichtig Raubtiere im Naturkreislauf sind.“

Weiterhin sollen die kleinen Räuber eine Brücke hin zur Bedeutung des Engagements deutscher Naturschützer für den Erhalt der großartigen biologischen Vielfalt in Afrika bauen. Dies ist schon beim Aktionstag „Einsatz für Afrika“ Ende Juni gelungen. Immerhin konnte das Vogelparkteam am letzten Junisonntag im vom NABU Hessen gestellten Spendentrichter mehr als 100 € sammeln, die explizit dem Naturschutzengagement von GRZIMEKS Zoologischer Gesellschaft Frankfurt in der Serengeti zugute kommen. Zu diesem Erfolg wird die große Attraktivität der neuen afrikanischen Vogelparkbewohner erheblich beigetragen haben.

Um den Naturfreunden der Region einen häufigeren Besuch der Erdmännchen wie auch der anderen gefiederten, befellten und beschuppten Bewohner des Herborner Vogel- und Naturschutztierparks zu ermöglichen, hat die Parkleitung entschieden, die bis zum Saisonende gegen Mitte November gültigen Jahreskarten ab sofort zum stark ermäßigten Preis anzubieten.  

Die Vogelparksaisonkarte für Erwachsene kostet jetzt nur noch € 10,- statt € 20,-, die Kindersaisonkarte € 3,50 statt € 7,50 und die Familiensaisonkarte € 22,- statt € 45,-. Bei Tageskartenpreisen von € 5,- für Erwachsene, € 2,- für Kinder und € 12,- für Familien macht sich die Saisonkarte somit jetzt schon mit dem zweiten Besuch bezahlt.
 

(c) Foto: Birgit Ernst

 

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