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Erste Nachzucht eines Kängurus im Vogelpark Herborn: Ein kleines Parmakänguru guckt aus dem Beutel von Känguruweibchen „Gondwana“

Herboraltn, 20.07.09. Neues Leben regt sich jetzt in der vor Jahresfrist fertiggestellten neuen Australienanlage im Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf:

Während das Pärchen des auch Lachender Hans genannten australischen Rieseneisvogels noch in seiner Nisthöhle ein Gelege bebrütet, ist der Nachwuchs im benachbarten Kängurugehege mit ein wenig Geduld schon gut zu beobachten.

Wie dieser Zuchterfolg bestätigt, harmoniert das international zusammengestellte Pärchen der ursprünglich im Südosten Australiens heimischen, nur etwa hasengroßen Parmakängurus hervorragend. Während Kängurupapa „Pangäa“ aus dem belgischen Peer stammt, erblickte die Kängurumama „Gondwana“, in einem bayrischen Tierpark das Licht der Welt.

Die Frage nach den außergewöhnlichen Namen der Kängurueltern erklärt sich auch schnell, wenn man weiß, dass der befreundete naturkundliche Verein „Zeitsprünge e.V.“ aus Breitscheid die Patenschaft für die beiden ursprünglichen Säugetiere übernommen hat. Und dieser hat, passend zur Einbindung in den Geopark „Westerwald - Lahn-Dill - Taunus“ die Kängurus nach den ursprünglichen Kontinenten „Gondwana“ und „Pangäa“ benannt.

Erdgeschichtlich korrekt müsste das kleine Känguru jetzt „Laurasia“ genannt werden, hatte sich doch der Urkontinent „Pangäa“ in die beiden Kontinente „Gondwana“ und „Laurasia“ aufgespaltet  Die Namensgebung für das Jungtier, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, soll allerdings natürlich in Abstimmung mit einer hoffentlich schon bald von Tierfreunden übernommenen Patenschaft über dieses Tier erfolgen.