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Vogelpark Herborn bedankt sich am Samstag bei seinen Tierpaten Sonderführung für die Freunde und Förderer des Herborner Naturerlebniszentrums

altEndlich ist er da, der Altweibersommer! Sehnlichst erwartetet wird er von zahlreichen Tiergärten, die bislang aufgrund der zumeist extrem ungünstigen Witterung ausgerechnet in diesem von den Vereinten Nationen  zum internationalen Jahr 2010 für den Erhalt der biologischen Vielfalt proklamierten Jahr einen spürbaren Besucherrückgang verzeichnen müssen. Dazu zählt – leider - auch der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf.

Wie Vogelparkleiter Wolfgang Rades betont, ist deswegen gerade jetzt die Unterstützung des gemeinnützigen Engagements des weit über den mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis hinaus beliebten Herborner Naturerlebniszentrums durch die ehrenamtlich aktiven Vereinsmitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Förderverein Herborn-Uckersdorf e.V. von ganz besonderer Bedeutung. So kann hier nahezu jedes Wochenende dank engagierter Vereinsmitglieder durch ehrenamtliche Kassendienste abgedeckt werden.

Rades: „Darüber hinaus sind wir aktuell besonders froh, von einer wachsenden Zahl von Natur- und Tierfreunden berichten zu können, die das naturerlebnispädagogische und das Naturschutzengagement des Vogelparkteams durch die Übernahme einer Tierpatenschaft, die einen Teil der Pflege- und auch tiermedizinischen Kosten der Patentiere abdeckt, fördern!“ Herborns Vogelpark bedankt sich derzeit bei gleich 58 Tierpaten.

Darunter sind auch einige Tierfreunde und Vogelschutzgruppen, die mit ihrer Patenschaft unmittelbar die Pflegestation im Vogelpark für verunglückte Greifvögel, Eulen, Reiher und Störche sowie weitere besonders seltene Vögel unterstützen. Just in diesem Jahr kümmert sich das Vogelparkteam, mit bislang schon 33 Vögeln aus 12 Arten um so viele zumeist durch menschliches Verschulden zu Schaden gekommene Wildvögel, wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Darunter sind in diesem Jahr neben häufigeren Arten wie Graureiher, Mäusebussard, Turmfalke oder Waldkauz auch Raritäten wie Uhu, Eisvogel, Wespenbussard und Weißstorch, die in Herborns Naturerlebniszentrum sozusagen ihre zweite Chance bekommen. Ziel dieser Arbeit ist die Wiederauswilderung der Tiere.

Vogelparkleiter Wolfgang Rades hebt das große Engagement des Vogelparkteams von den Tierpflegern bis zu Tierärztin Annette Gauly auch bei der Umsetzung dieser Arten- und Tierschutzarbeit  hervor, nicht ohne bedauernd feststellen zu müssen, dass der Vogelpark für diese aufwendige Arten- und Tierschutzarbeit keinerlei Zuschüsse des Landes bekommt.

Als ehemaliger Leiter des niedersächsischen NABU-Artenschutzzentrums Leiferde weiß der Biologe sehr gut, dass das außerhalb Hessens anders ist. Rades: „Umso willkommener ist die Unterstützung durch die Tierpaten für dieses freiwillige Engagement des Vogelparkteams!“

Aber auch die übrige tiergärtnerische Arbeit im Vogelpark inklusive der naturnahen Präsentation und Pflege der hier  gezeigten etwa 300 Tiere in 70 Arten sei bekanntlich  sehr aufwendig. Gestiegene Energiepreise und Futtermittelkosten machen auch vor dem Vogelpark Herborn nicht halt!

Wolfgang Rades: „Deswegen leuchtet sicherlich ein, dass Spenden zur Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit des beliebten Herborner Naturerlebniszentrums herzlich willkommen sind!“ Dementsprechend sind die Tierfreunde, die die tiergerechte Haltung und Pflege sowie die tiermedizinische Versorgung im Vogelpark durch die Übernahme einer Tierpatenschaft unterstützen möchten, von steigender Bedeutung.

Für  Jahresspenden von 50 EURO, zum Beispiel für einen Lachenden Hans, einen Hammerkopf, das Weißstorchprojekt oder für die Wildvogelpflegestation, 75 EURO für einen Balistar, einen Graupapagei oder eine Königspythonschlange, 130 EURO für eine Schneeeule, einen Bartkauz, einen Uhu oder ein Lisztäffchen und 250 EURO für einen Paradieskranich, einen  Rosa Flamingo oder eine der seltenen Rotbrust-Krontauben erhalten die Tierpaten eine steuerlich absetzbare Spendenquittung, eine Patenschaftsurkunde sowie eine Jahreskarte für das familienfreundliche Naturerlebniszentrum am Fuße des Westerwaldes.

Am Samstag, den 09. Oktober sagt das Vogelparkteam seinen Tierpaten Danke: 

Ab 14.00 Uhr haben alle Tierpaten die Gelegenheit, ihre "Schützlinge" bei einer Sonderführung hautnah zu erleben, und dabei Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen des Herborner Vogelparks zu bekommen.

Tierpfleger Andreas Trapp, Zoopädagogin Christin Trapp und Vogelparkleiter Wolfgang Rades beantworten gerne die Fragen der Tierpaten zur Pflege und Lebensweise "ihres" Patentieres oder auch zur vorgesehenen Parkerweiterung. Und natürlich lädt das Vogelparkteam seine Tierpaten am Samstagnachmittag  zu einer kostenlosen Tasse Kaffee und einer frisch gebackenen Waffel ins Gartencafé des Vogelparks ein. Als besonderer Höhepunkt ist zudem am frühen sowie am späten Nachmittag die Auswilderung einiger gesund gepflegter Schützlinge der Wildvogelpflegestation in Gegenwart der Tierpaten geplant.

Willkommene Gäste beim Tierpatentag sind natürlich auch Naturfreunde, die sich einmal unverbindlich über eine Tierpatenschaft informieren möchten. Dabei betont das Vogelparkteam, dass eine Tierpatenschaft für Natur- und Vogelparkfreunde, nicht zuletzt durch die attraktive Urkunde sowie den Erhalt einer Jahreskarte, auch ein besonders originelles Geschenk ist.

„Dies gilt beispielsweise zum Geburtstag, Firmenjubiläum, zum Eintritt in den Ruhestand oder auch zum nur noch 10 Wochen entfernten Weihnachtsfest“, erläutert Wolfgang Rades.

Übrigens ist jetzt zu Beginn der Herbstferien in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ein Besuch von Herborns Naturerlebniszentrum am Fuße des Westerwaldes und Rothaargebirges besonders attraktiv: Denn wegen der die gelungenen Einbettung des Vogelparks in die herrliche Landschaft des Naturparks Lahn-Dill-Berglands ist die durch die gegenwärtige Verfärbung des Laubs der herbstlichen Wälder aufkommende „Indian Summer“ – Atmosphäre hier besonders attraktiv zu erleben.

 

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